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Johannes Silberer schlüpft in das Trikot der SG Kenzingen/Herbolzheim
Der 30-jährige Johannes Silberer greift nach einer aus privaten Gründen eingelegten einjährigen Pause noch einmal an und streift sich in der kommenden Saison 26/27 das Trikot der SG Kenzingen/Herbolzheim über. Der in Schuttern wohnhafte Silberer will es einfach noch einmal wissen und ist für das Handballteam aus dem Breisgau sicherlich eine Verstärkung, wofür schon allein seine bisherige Laufbahn spricht. Silberer durchlief sämtliche Jugendteams des TuS Schutterwald bevor es ihn zur Saison 16/17 zur SG Köndringen/Teningen zog, wo er sowohl in Liga 3 als auch in der BWOL für das SG-Team auflief. Nicht nur auf der Außenposition war Johannes Silberer eine wichtige Stütze des SG-Teams, sondern er galt gerade auch in der Abwehr als wichtiger Baustein im Mannschaftsgefüge des Drittligisten. Nach einer Station im Heimatort Schuttern wechselte Silberer zur Saison 20/21 vom Landesligisten TuS Schuttern wieder zurück nach Schutterwald in die BWOL, bevor er in der vergangenen Saison die bereits erwähnte Pause einlegte. Nun nimmt Silberer die neue sportliche Herausforderung bei der SG Kenzingen/Herbolzheim an und möchte sich, nach eigenem Bekunden, nochmals voll ins Zeug legen. Teammanager Thomas Muttschler und Coach Jürgen Brandstaeter begrüßten den Neuzugang am vergangenen Dienstag erstmals in der Breisgauhalle und brachten ihre Freude über die Verpflichtung von Johannes Sileberer Ausdruck.
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Die SG Kenzingen/Herbolzheim sichert sich die letzten Saisonpunkte
Eine volle Breisgauhalle, gut Stimmung im Publikum und ein Sieg zum Saisonende. Der letzte Spieltag der Oberligasaison 25/26 ließ für die SG Kenzingen/Herbolzheim und ihren Anhang keine Wünsche offen. Dass auch das Damenteam als Meister der Bezirksliga den Aufstieg in die Bezirksoberliga erreicht hat, die B-Jugend sich den Meistertitel in der Bezirks Oberliga gesichert hatte und sich just auch am Samstag für die Oberliga BW qualifiziert hat, die E2-Jugend und die D-Jugend in ihrer Klasse die Vizemeisterschaft feiern konnten und auch die A-Jugend die Vorqualifikation zu BW-Oberligaquali geschafft hatte, rundete das Bild am letzten Heimspieltag ab und lässt die SG Kenzingen/Herbolzheim auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.
Die Erste hatte am letzten Spieltag den Tabellenvierten, die Drittligareserve der SG Pforzheim/Eutingen zu Gast, d.h. man konnte schon von einem Kaliber der Oberliga sprechen. So entwickelte sich von Beginn an eine spannende Partie, in der die Breisgauer von Anfang an in Front lagen. Ein gut aufgelegter Adrian Ohnemus zwischen den Pfosten der Heimmannschaft, gab der konsequent agierenden Abwehr um Timo Hoch und Abwehrrecke Fabian Mutschler im Mittelblock den notwendigen Rückhalt. Im Angriff konnten die beiden Halbspieler Oliver Bührer und Marius Schmieder viel Druck erzeugen, weil in der Mitte Alexandre Weiss viel wirbelte. Folglich ergaben sich auch Räume für Kreisläufer Patrick Hoch der ein ums andere Mal cool einnetzte. Dennoch zeigte der Tabellenvierte seine Qualitäten und hielt die Partie während den ersten 20 Minuten des ersten Spielabschnittes immer offen. In den letzten Spielminuten des ersten Spielabschnittes schafften es dann die Einheimischen auf 4 Tore abzusetzen, konnten allerdings nicht verhindern, dass die Gäste bei einer „empty Goal“-Phase noch auf 15:13 verkürzen konnten. Im zweiten Spielabschnitt schlug dann auf Seiten der Breisgauer die Stunde von Jakob Künstle, der in der 2.ten Spielhälfte 5 seiner insgesamt 7 Tore markierte. Dass die Gäste dennoch immer die Chance hatten zurückzukommen belegt die Tatsache, dass die Pforzheimer in bis zur 45.Minute immer wieder auf nur 2 Tore Rückstand herankommen konnten und so auf Schlagdistanz bleiben. Entscheidend dann für den Ausgang des Spieles die Phase zwischen der 50. und 52 Spielminute, in der 2 Spieler der Gäste eine Strafe absitzen mussten und die Einheimischen diese Situation nutzten einen 6 Tore-Vorsprung herzustellen. Das Team von Coach Jürgen Brandstaeter blieb auch in den letzten Spielminuten bei sich und als Fabian Mutschler auf Zuspiel von Jakob Künstle mit einem Kempa-Treffer in der letzten Spielminute den Endstand von 31:26 herstellte tobte die Halle.
Die Erste der SG Kenzingen/Herbolzheim beendete die Saison auf Rang 8 und wie eng es in dieser Klasse herging ist daraus zu ersehen, dass man lediglich 3 Punkte Rückstand auf Platz 4 der Tabelle hat.
Spielstatistik:
Mannschaftsaufstellungen und Torschützen des Spieles:
SG Kenzingen/Herbolzheim:
Nils Kunzer (TW), Adrian Ohnemus (TW) (1), Marius Schmieder (7), Jakob Künstle (7/2),
Patrick Hoch (4), Oliver Bührer (4/2), Alexandre Weiss (4), Timo Hoch (1), Max Mutschler (1),
Fabian Mutschler (1), Alexandre Wolf (1), Noel Fees, Nikolai Guth, Jürgen Brandstaeter (C)
Julius Tüx (3), Guiliano Faro (2/1), Bastian Meißner (2), Tim Hurst (2), Elias Jacob (1),
Robin Meißner (1), Jonas Kurbel (1), Samuel Kremer (1), Maximilian Böhm (1), Frederik Rothfischer, Silvio Donatien Sagebien, Mika Greiner, Carsten Lipps (C),Patrick Hammer (Co)
Fabian Mutschler (30.Min.), Oliver Bührer (50.Min.)
SG Pforzheim/Eutingen 2:
Faro Giuliano (9.Min.), Carsten Lipps (10.Min.)
2-Minuten-Strafen:
SG Kenzingen/Herbolzheim:
Oliver Bührer (57.Min.)
SG Pforzheim/Eutingen 2:
Julius Tüx (9.+17.Min.), Elias Jacob (13.+42.Min.), Lukas Hosäß (34.Min.), Patrick Hammer (42.Min.), Faro Giuliano (50.Min.), Bastian Amberger (59.Min.)
Disqualifikation:
SG Kenzingen/Herbolzheim:
SG Pforzheim/Eutingen 2:
Siebenmeter:
SG Kenzingen/Herbolzheim: 4/6
SG Pforzheim/Eutingen 2: 4/6
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Letztes Saisonspiel für die SG Kenzingen/Herbolzheim
Zur letzten Partie in der Saison 25/26 empfängt am Samstag, den 02.05.26 die SG Kenzingen/ Herbolzheim in der Breisgauhalle die Drittligareserve der SG Pforzheim/Eutingen. Eines gleich vorausgeschickt. Über welche Möglichkeiten der Gast verfügt zeigt allein die Tatsache, dass in dieser Saison in der Zweiten der SG Pforzheim/Eutingen schon die fast unglaubliche Anzahl von 35 Spielern zum Einsatz kamen. Dagegen ist im Vergleich die heimische SG Kenzingen/Herbolzheim geradezu ein Handballzwerg. Die Gäste aus Pforzheim haben also große Auswahl, wobei vor allem auch immer wieder junge Akteure eingesetzt werden, die bereits in der 1.Herrenmannschaft in Liga 3 Erfahrungen sammeln konnte. Das Team, das von Spielertrainer Nils Wilhelm trainiert wird, ist kurz vor Rundenschluss auf Rang 4 der Oberligatabelle zu finden und kann somit die letzte Saisonpartie in der Herbolzheimer Breisgauhalle gegen die heimische SG Kenzingen/Herbolzheim locker angehen. Um Spielmacher Paul Lupus herum agieren hervorragende Torschützen wie Nils Ackermann, Guiliano Faro, Lukas Hofsäß und Bastian Meißner die immer wieder im Drittligateam zum Einsatz kommen. Die Gäste aus Pforzheim/Eutingen kommen mit der Empfehlung in den Breisgau ihr Spiel am vergangenen Wochenende nach einen 8-Tore-Rückstand in der 45.Minute in der letzten Spielviertelstunde noch gedreht und sich eine Punkteteilung gegen die SG H2Ku Herrenberg erarbeitet zu haben.
Gerne hätte natürlich die SG Kenzingen/Herbolzheim auch ein Erfolgserlebnis am vergangenen Sonntag in Konstanz gehabt. Das Resümee dieser Partie war für die Breisgauer am Ende aber nur ernüchternd und frustrierend. Dominant von Anbeginn, lag das Team von Coach Jürgen Brandstaeter am Bodensee immer in Front, führte nach 45 gespielten Minuten noch mit 5 Toren, verdaddelte allerdings diesen Vorsprung in der Folge und so war der Treffer der Drittligareserve der Konstanzer zum 34:33 in der 60 Spielminute die einzige Führung der Einheimischen im gesamten Spiel, aber zum Leidwesen der Gäste aus dem Breisgau auch gleichzeitig der Endstand der Partie.
Für das Heimteam galt es in dieser Woche den Mund abzuwischen und sich konsequent auf die nun in der Breisgauhalle anstehende letzte Saisonpartie vorzubereiten. Natürlich möchte das Team gerade in der Heimpartie zum Saisonschluss einen positiven Abschluss haben und hofft darauf im Anschluss an das Spiel die Saisonabschlusspartie im Foyer der Breisgauhalle genießen zu können.
Die Handballspiele vom Wochenende:
Samstag, 02.05.26 Heimspiele in der Breisgauhalle:
Das Resümee dieser Partie war für die Breisgauer am Ende nur ernüchternd und frustrierend.
Dominant von Anbeginn, lag das Team von Coach Jürgen Brandstaeter am Bodensee immer in Front, führte nach 45 gespielten Minuten noch mit 5 Toren. Dann allerdings verdaddelte das Team diesen Vorsprung in der Folge und so war der Treffer der Drittligareserve der Konstanzer zum 34:33 in der 60 Spielminute die einzige Führung der Einheimischen im gesamten Spiel, aber, zum Leidwesen der Gäste aus dem Breisgau, auch gleichzeitig der Endstand der Partie. Den– abgezählt- 11 zu dieser Partie mitgereisten Fans der SG Kenzingen/Herbolzheim war nach Spielende die Enttäuschung, nicht unbedingt über die summa summarum gezeigte Leistung der Breisgauer, allerdings über das Ergebnis ins Gesicht geschrieben. Von Anbeginn an lagen die Breisgauer gegen die Drittligareserve der HSG Konstanz in Front, wobei man sich bereits in Spielminute 9 einen 4-Tore-Vorsprung herausgespielt hatte. Die Einheimischen blieben allerdings in Schlagdistanz, verkürzten bisweilen, in Spielminute 15 sogar wieder auf 1 Tor, konnten allerdings nicht verhindern, dass die Gäste aus dem Breisgau, die in der Schlussphase des ersten Spielabschnittes das eindeutig bessere Team waren, beim Spielstand von 16:21 mit einem 5 Tore-Vorsprung in die Kabine gehen konnten. Zu Beginn des zweiten Abschnittes erhöhte das Team von Coach Jürgen Brandstaeter nicht zuletzt auch wegen der guten Torhüterleistung von Adrian Ohnemus, den Vorsprung gar auf 7 Tore und alles schien für die Breisgauer nach Wunsch zu laufen. Zwar reduzierte sich der Vorsprung der Gäste zwischen der 45. und der 55.Minute von 5 auf 3 Tore, was auf einige unkonzentrierte Abschlüsse des Gastteams zurückzuführen war, dennoch konnte man den jeweiligen Anschlusstreffer der Einheimischen immer wieder mit einem eigenen Treffer beantworten. Das Team aus Konstanz hatte jedoch Lunte gerochen, warf nach dem Anschlusstreffer zum 32:33 nochmals alles in die Waagschale, erzielte 1 ½ Minuten vor dem Ende den Ausgleichstreffer zum 33:33 und nutzte die Unterzahl der Breisgauer in der letzten Minute zur einzigen, aber letztendlich spielentscheidenden Führung.
Spielstatistik:
Mannschaftsaufstellungen und Torschützen des Spieles:
SG Kenzingen/Herbolzheim:
Nils Kunzer (TW), Adrian Ohnemus (TW), Oliver Bührer (10/2), Marius Schmieder (9), Timo Hoch (6), Patrick Hoch (4), Jakob Künstle (2), Max Mutschler (2), Collin Herr, Noel Fees, Nikolai Guth,
Mickael Kauffmann, Fabian Mutschler, Alexandre Wolf, Jürgen Brandstaeter (C)
HSG Konstanz 2:
Noah Frensel (TW), Konstantin Pauli (TW), Quirin Köble (9/5), Linus Meinhard (7), Luca Lebherz (5), Lucas Farias-Veeser (5), Jonas Hadlich (4), Matz Krawietz (2), Johannes Binder (1), Lukas Dietrich (1), Cedric Zenz, Niklas Schmid, Benedikt Baumann, Xeno Müller, Henrik Ingenpass, Luka Weiss,
Claudio Kupferschmid (C)
Schiedsrichter:
Nadja Kamp/Fabienne Riester – beide TSV Mimmenhausen
Gelbe Karten:
SG Kenzingen/Herbolzheim:
keine
HSG Konstanz 2:
Niklas Schmid (7.Min.)
2-Minuten-Strafen:
SG Kenzingen/Herbolzheim:
Fabian Mutschler (3.+11.+44.Min.), Patrick Hoch (50.Min,)
HSG Konstanz 2:
Jonas Hadlich (11.Min.), Lucas Farias-Veeser (21.Min.), Henrik Ingenpass (29.Min.)
Disqualifikation:
SG Kenzingen/Herbolzheim: Fabian Mutschler (44.Min. 3x2Min.), Timo Hoch (60.Min.)
HSG Konstanz 2: Johannes Binder (44.Min.)
Siebenmeter:
SG Kenzingen/Herbolzheim: 5/5
HSG Konstanz 2: 2/3
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Die SG Kenzingen/Herbolzheim gastiert bei der Drittligareserve der HSG Konstanz
Nachdem das Team der Breisgauer, der Niederlagenserie am letzten Wochenende mit dem Sieg gegen den TV Ehingen ein Ende setzen konnte, geht es für die Brandstaeter-Sieben am Sonntag, den 26.04.26 zur letzten Auswärtspartie der Saison an den Bodensee, wo man auf die Drittligareserve der HSG Konstanz treffen wird. Das Konstanzer Team von Coach Claudio Kupferschmid ist eine junge, technisch und taktisch hervorragend ausgebildete Mannschaft, die den Konterhandball perfekt beherrscht – eben ein Team, dessen Spieler sich in der U23 für höhere Aufgaben empfehlen wollen, bzw. bereits empfohlen haben. Gegnerische Fehler bestraft das Team mit gnadenlosem, fast überfallartigem Tempohandball. Über die treffsicheren Außenspieler werden vor allem die schnellen Vorstöße abgewickelt. Man kann die Spielweise der HSG-Zweiten allerdings nicht nur auf schnell vorgetragene Angriffe reduzieren. Im gebundenen Angriff versteht es das Bodenseeteam auch die Kreisspieler und die torgefährlichen Akteure im Rückraum immer gut in Szene zu setzen. Dass sich die Kupferschmid-Mannen aber auch auf eine konsequente Abwehrarbeit verstehen haben sie bereits des Öfteren eindrucksvoll bewiesen und gezeigt, was Kompaktheit im Abwehrverhalten bedeutet. Als Maßstab sollte das Spiel der Konstanzer gegen Herrenberg vom vergangenen Wochenende, das hoch verloren ging, durch das Team der Breisgauer nicht herangezogen werden. Die Herrenberger übertrumpften die Gäste aus Konstanz, quasi in ihrer eigenen Kompetenz, dem schnellen Angriffsspiel, sodass das Bodenseeteam seine sonst kompakte Defensivarbeit nicht zur Entfaltung bringen konnte. Mit welche Taktik Gästecoach Jürgen Brandstaeter in die Partie gehen wird, muss sich noch zeigen. Eines ist sicher: Die HSG wird alles in die Waagschale werfen, um zu Punkten zu kommen. In den Reihen der Breisgauer hofft man natürlich darauf an die Leistung des vergangenen Wochenendes anknüpfen zu können, um etwas Zählbares von der letzten Auswärtspartie der Saison 25/26 mit nach Hause nehmen zu können.