Knappe Niederlage zu Saisonbeginn für die B-Mädchen
SG Kenzingen/Herbolzheim – SG Ottenheim/Altenheim 25:30 (10:14)
 
Sehr gespannt konnte man sein, wie gut das Zusammenwirken der neuen Spielgemeinschaft funktionieren würde. Denn all das Training ist ja immer nur die Hälfte wert, erst im Spiel zeigt sich dann, ob das Ganze auch aufgeht. Gleich zu Saisonbeginn ging es nun im Heimspiel in Herbolzheim gegen die Mädchen aus dem Ried, die allerdings den großen Vorteil haben, schon länger in dieser Form zusammenzuspielen. Dazu kam dann noch, dass der Gegner körperlich klar überlegen war, ein Kopf ist sicherlich zu hoch gegriffen, aber es war doch recht deutlich.
Aber nach eine kurzen Phase zu Spielbeginn legten unsere Mädels die Nervosität ab, glichen nicht nur zum 2:2 aus, sondern gingen sogar mit 5:3 in Führung. Auch der Gegner hatte so seine Schwierigkeit sich auf unsere quirlige Spielart einzustellen, weshalb bis zum 8:8 ein ausgeglichenes Spiel zu sehen war. Erst gegen Ende der ersten Hälfte konnte sich der Gegner dann etwas absetzen, so ging es mit 10:14 in die Kabine.
Schön zu sehen war, dass die Mädchen die Pause nicht nur nutzten um sich zu erholen, sondern auch konstruktiv darüber zu diskutieren, was man in der zweiten Hälfte besser machen könnte. Und so starteten sie auch engagiert in diese Spielhälfte, waren beim 16:18 fast wieder dran. Leider konnte eine folgende Strafzeit des Gegners nicht genutzt werden, der Rückstand vergrößerte sich sogar noch, aber das buchen wir mal unter Erfahrung sammeln ab. Einige technische Fehler sowie die schwindende Kräfte führten nach 40 Spielminuten zu einem 19:25 Rückstand, womit das Spiel eigentlich verloren war. Das gab aber die Gelegenheit allen Spielerinnen noch Einsatzzeit zu geben, diese führten sich gut ein, aufgegeben war sowieso nicht, somit stand am Ende eine leistungsgerechte Fünf-Tore-Niederlage.
Insgesamt war es ein sehr zufriedenstellender Auftakt in diese Südbadenliga-Saison. Das Zusammenspiel funktionierte gut, die Abwehr stand in der meisten Zeit ordentlich, gewöhnen müssen sich die Mädels sicherlich noch an die robustere Spielart in dieser Liga, wie sie bereits der heutige Gegner aus dem Ried an den Tag legte. Aber es gab trotz der zahlreichen Blessuren keine Klagen. Weiter geht es gleich nächste Woche im Spiel gegen die SG Gaggenau/Rothenfels, dann kann auch Trainer Manfred Chaumet wieder dabei sein, der diesmal leider aus privaten Gründen fehlen musste.

Es spielten: Claudia Manz (Tor), Verena Hölle, Tessa Fischer (11), Johanna Chaumet (6), Jennifer Weirich (1), Jasmin Vollrath (2), Janine Huck (1), Alexandra Klammer, Vivien Nowara (3), Daniela Schröder, Julia Stärk (1), Madlen Müller und Marie Ratzel.

Bericht geschrieben von Gerd Fischer